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<pre>Besonders zur jüngsten Niederlage in Mainz, wo der Gegner laut Kapitän Christian Schutz „90 Minuten lang überlegen war“. Zurückzuführen ist dies jedoch nicht auf spielerische Defizite, sondern erschreckenderweise darauf, dass die „Roten“ unabdingbare Grundtugenden wie Laufbereitschaft (Mainz 05 rannt über 4,5 km mehr) oder Zweikampfstärke (96 gewann nur 33% aller Zweikämpfe) vermissen ließen.  <p> Walpurgis wird sich vor allem in der Defensive etwas überlegen müssen, denn Markus Suttner, Romain BrÃ©gerie und Kapitän Marvin Matip sind gegen die Gäste aus Bremen gesperrt. Keine guten Vorzeichen für das erste von fünf „Finalspielen“ zum Ligaverbleib.  <p>  Mit denselben Qualitäten, allerdings diesmal mit Punkten als Belohnung, wollen die Hauptstädter am 10. Spieltag der Bundesliga in Ingolstadt antreten und ihren sehr guten Tabellenplatz festigen bzw. noch weiter nach oben vorstoßen. <p> Davon können die Mainzer nur träumen. Mehr als einen Treffer durfte die Svensson-Elf seit Ende Oktober lediglich beim 5:2 gegen Bochum am vergangenen Spieltag bejubeln. Gegen die defensiv sehr stabilen Berliner sind jedoch nicht ansatzweise so viele Tore zu erwarten, weshalb „Unter 2,5 Tore“ realistisch erscheint. <p>  In der laufenden Transferperiode schlossen sich etwa Ã–zcan, Hübner und Da Costa Vereinen mit einer vermeintlich besseren Perspektive an; besonders ungern ließen die Ingolstädter aber freilich ihren Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl zum neuen Konkurrenten RB Leipzig ziehen.  </pre>


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<pre>Am Ende der letzten Sieben-Punkte-Start-Saison wurde die Borussia Vierter und kehrte nach 26 Jahren in den Europapokal zurück. Ein gutes Omen für die Klasse von 2018/19?  <p> Da die Leverkusener einfach keine Schwächen zeigen und auch in der Hinrunde mit 3:0 klar gegen die Geißböcke gewonnen haben, lautet meine Wett-Empfehlung: Tipp 2, Auswärtssieg!  <p>  Wieder einmal hat es aber Bayer Leverkusen in diese Kategorie hinein geschafft. Auch, wenn das jüngste 2:1 gegen Mainz sehr glücklich war, sehe ich die Werkself am Sonntag wieder einmal vorne. <p> Schon bald steht die erste Länderspielpause auf dem Programm, es gibt also nichts zu verschenken, will man sich in der Tabelle weit oben positionieren. Wer will schon auf einem Abstiegsplatz in die Unterbrechung Anfang September gehen? <p>  für diesen Torerfolg sorgte Alexander Meier, der als Torschützenkönig der vergangenen Saison verletzungsbedingt die ersten drei Spieltage verpasste, aber nun nach vier Partien bereits wieder bei vier Treffern hält.  </pre> 


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<pre> Deshalb gibt es beim selbsternannten Karnevalsverein derzeit recht wenig zu lachen. „Wir stecken mitten im Abstiegskampf“, bringt es Mittelfeldspieler Danny Latza auf den Punkt.  <p> Wer etwas gewinnen will, muss auch etwas riskieren! Beim Topspiel zwischen Mainz 05 und Bayern München auf keine Niederlage des Heimteams zu setzen? Das ist mutig, aber kann durch die Statistiken und Formkurve der vergangenen Wochen durchaus begründet werden.  <p>  Nach der völlig missratenen Hinrunde kommt der sich nunmehr klar und deutlich abzeichnende Abstieg zwar alles andere als überraschend; ein Sieg im jüngsten Sechs-Punkte-Spiel hätte die Dinge aber möglicherweise doch noch einmal in Bewegung bringen können. <p>  Bezeichnend: Der Ukrainer erzielte vor Wochenfrist das wichtige 2:0 gegen Leipzig und ebnete seinem Team so den Weg zum „brutal“ (O-Ton Ralf Fährmann) wichtigen Auftaktsieg. <p>  Das fast ausschließlich genutzte offensive Mittel könnte sich nun ebenso auch gegen den FC Köln als entscheidendes Allheilmittel erweisen; die gleichfalls auf Defensive geeichten Geißböcke lassen sich vermutlich noch am ehesten von Standardsituationen überraschen.  </pre>


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<pre> Dennoch bleibt natürlich festzuhalten, dass diese „Inselbegabung“ den eigentlichen Ansprüchen der Mannschaft nur ungenügend Rechnung trägt — aus dem Spiel heraus sorgte die Werkself so gut wie überhaupt nicht für Gefahr.  <p> Anders ausgedrückt: Die „Alte Dame“ hat die jüngsten drei Aufeinandertreffen mit den Münchnern nicht verloren.   <p> Die bisherige Saison-Bilanz des Hamburger SV liest sich verheerend: Gerade Mal zwei mickrige Pünktchen bringen die weiterhin sieglosen Hanseaten nach neun Spieltagen auf die Habenseite. <p>  Folgerichtig habe ich bei sämtlichen drei ausgewählten Partien das „Über“ auf meinem Wettschein angekreuzt.  <p> Da die Freiburger in den letzten 13 Liga-Partien aber nur zwei Mal verloren haben, zeigt, wie unangenehm sie als Gegner sind und sein können.  </pre>


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<pre> Bei Werder Bremen erinnert der Saisonstart frappant an jenen aus der vergangenen Spielzeit. Setzte es vor einem Jahr in den ersten beiden Partien ein 0:6 bzw. ein 1:2 gab es diesmal ein 0:1 und 0:2.  <p> Wenn sich die Verantwortlichen trotz einer Niederlage relativ zufrieden zeigen, dann hat der Gegner aller Wahrscheinlichkeit nach Bayern München geheißen. So war auch die Stimmung bei Aufsteiger Ingolstadt nach der 0:2-Derby-Niederlage in der Allianz-Arena zwar gedrückt, aber nicht schlecht.  <p>  Seit der Ankunft von Trainer Peter Stöger im Jahr 2013 kannten die Kölner nur eine Richtung – und die führte geradewegs nach oben. Nun allerdings sehen sich der FC und sein österreichischer Erfolgscoach zum ersten Mal mit einer ausgeprägten Krise konfrontiert. <p>  Hierfür müssten im offiziellen Topspiel zunächst einmal beide beteiligten Mannschaften weiter an ihren bisherigen (Misserfolgs-)Serien feilen:  <p> Damit verlor Werder zum dritten Mal in dieser Saison ein Heimspiel trotz einer zwischenzeitlichen Führung. Bremens Sportdirektor Frank Baumann gibt zu: „Es ist bei uns auch eine mentale Geschichte. Wir werden trotz Führung immer passiver.“  </pre>


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